Bericht zur Einführung von DMARC und MTA-STS in Spanien 2026

Die Cyberbedrohungslage in Spanien hat einen kritischen Wendepunkt erreicht. Daten der spanischen Datenschutzbehörde (AEPD) zeigen einen massiven Anstieg böswilliger Aktivitäten mit 1.737 Meldungen über Datenschutzverletzungen allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 verzeichnet wurden. Über 68 % dieser Sicherheitsvorfälle werden als vorsätzliche, gezielte Angriffe eingestuft, die in erster Linie auf ausgeklügelte Phishing-Angriffe, gestohlene Zugangsdaten und Ransomware-Angriffe zurückzuführen sind. 

Zwar verfügen spanische Unternehmen über fundierte technische Kenntnisse bei der Konfiguration grundlegender E-Mail-Protokolle, doch aufgrund einer weit verbreiteten Zurückhaltung bei der Durchsetzung strenger Sicherheitsvorschriften sind ihre Kommunikationskanäle in hohem Maße anfällig für Domain-Spoofing, Identitätsdiebstahl und Datenerpressung.

Auf einen Blick: Wichtigste Ergebnisse aus ganz Spanien

Auf der Grundlage der umfassenden Basisdaten, die für das spanische digitale Ökosystem zusammengestellt wurden, lassen sich hinsichtlich der nationalen E-Mail-Sicherheitslage folgende Trends erkennen:

Spanien-SPF

SPF: 97,0 % korrekt – Bundesweit besteht eine nahezu flächendeckende technische Angleichung, sodass nur ein geringer Anteil der Domains falsch konfiguriert ist (3,0 % fehlerhaft).

DMARC: Trotz weit verbreiteter Sichtbarkeitskonfiguration setzen nur 18,0 % der Domains setzen aktiv eine strenge „Reject“-Richtlinie durch. Der verbleibende Teil ist weiterhin gefährlich ungeschützt und unterliegt lediglich einer Überwachung p=none (34,1 %), mit einem schwachen Schutz p=Quarantäne (22,4 %), fehlerhafte Konfiguration (1,7 % fehlerhaft) oder das völlige Fehlen jeglichen DMARC-Schutzes (23,8 % kein Eintrag).

MTA-STS: Ein riesiger landesweiter blinder Fleck mit einer 99,2 % Nichtnutzung, wodurch der E-Mail-Verkehr auf der Transportschicht landesweit in hohem Maße anfällig für Abhörversuche ist.

Spanien – DNSSEC

DNSSEC: Nur 10,4 % aktiviert – Damit sind erschreckende 89,6 % der Domains für Domain-Hijacking, böswillige Traffic-Umleitung und Cache-Poisoning anfällig.

Analyse nach Sektoren

1. Bankwesen: Vorreiter bei der Durchsetzung trotz Lücken im Transportwesen

Als Hauptziel für Finanzbetrugsind die spanischen Bankennetzwerke landesweit führend bei der konsequenten DMARC-Einführung, bleiben jedoch weiterhin anfällig für Abhörversuche auf der Transportschicht.

Metrisch Status
SPF 98,1 % richtig (1,9 % falsch)
DMARC-Ablehnung 38,1 % (landesweit führend)
DMARC-Richtlinien 22,9 % bei „Quarantäne“, 27,6 % bei „keine“, 0,9 % falsch
DMARC-Lücke 10,5 % haben keine Vorstrafen
MTA-STS 1,9 % gültig (98,1 % ohne Datensatz)
DNSSEC 7,6 % aktiviert (92,4 % deaktiviert)
Bankwesen – Einführung des SPF – Spanien

Bedrohungsszenario

Obwohl das Land mit 38,1 % an der Spitze liegt p=Ablehnung , arbeitet fast ein Drittel der Bankinstitute nach dem Prinzip des passiven Trackings (p=keine bei 27,6 %) oder verfügen überhaupt nicht über eine DMARC-Ebene. Dies ermöglicht es Angreifern, sich als Finanzinstitute auszugeben, während die 98,1-prozentige MTA-STS-Lücke es Angreifern ermöglicht, Downgrade-Angriffe durchzuführen, um sensible Transaktionsbelege im Klartext auszulesen.

Die PowerDMARC-Lösung

Mit automatisiertem MTA-STS-Hostingleitet PowerDMARC alle eingehenden E-Mails über verschlüsselte TLS 1.2+-Kanäle weiter, wodurch das Risiko von Man-in-the-Middle-Angriffen (MiTM) beseitigt und wertvolle Bankkommunikationsdaten geschützt werden.

2. Gesundheitswesen: Hohes Risiko und fehlende Unterlagen

Angesichts der strengen regulatorischen Vorgaben der DSGVO ist der spanische Gesundheitssektor aufgrund mangelhafter Durchsetzung der Schutzmaßnahmen weiterhin stark von Ransomware und Datendiebstahl betroffen.

Metrisch Status
SPF 95,6 % richtig (4,4 % falsch)
DMARC-Ablehnung 8.8%
DMARC-Richtlinien 22,8 % bei „Quarantäne“, 33,3 % bei „keine“
DMARC-Lücke 35,1 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,0 % Akzeptanz (100,0 % keine Daten vorhanden)
DNSSEC 4,4 % aktiviert (95,6 % deaktiviert)
Gesundheitswesen-DMARC-Adoption

Bedrohungsszenario

Da bei mehr als einem Drittel der Gesundheitsdienstleister die DMARC-Konfigurationen gänzlich fehlen (35,1 %) und die aktive Ablehnungsrate bei mageren 8,8 % liegt, können Angreifer klinische Identitäten mühelos fälschen. Phishing-E-Mails, die sich als E-Mails von Beschaffungsabteilungen von Krankenhäusern oder Patientenportalen ausgeben, passieren die Filter ungehindert und verbreiten sich so als Ransomware im gesamten Netzwerk.

Die PowerDMARC-Lösung

Wir begleiten Gesundheitsdienstleister durch einen strukturierten Implementierungsprozess, um einen reibungslosen Übergang vom Überwachungsmodus zu einem strengen p=reject -Richtlinie zu gelangen und Phishing-Kampagnen zu neutralisieren, bevor sie die Posteingänge des klinischen Personals erreichen.

3. Regierung: Starke DNS-Infrastruktur, aber schwache Überwachung

Offizielle öffentliche Domänen weisen eine hervorragende grundlegende Struktur auf, jedoch mangelt es an der Durchsetzung von Richtlinien für staatliche Domänen schafft Möglichkeiten für Spoofing.

Metrisch Status
SPF 100,0 % richtig (Landesweit führend)
DMARC-Ablehnung 15.7%
DMARC-Richtlinien 23,5 % bei „Quarantäne“, 24,5 % bei „keine“, 6,9 % falsch
DMARC-Lücke 29,4 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,0 % Akzeptanz (100,0 % keine Daten vorhanden)
DNSSEC 45,1 % aktiviert (Branchenführer)
Regierung – MTA – STS – Einführung

Bedrohungsszenario

Der öffentliche Sektor in Spanien ist bei der kryptografischen Datensatzüberprüfung führend und weist eine beeindruckende DNSSEC-Einführungsrate von 45,1 % auf. Da jedoch bei 29,4 % keine DMARC-Einträge vorhanden sind und 24,5 % sich auf die Überwachung verlassen (p=none), können Angreifer erfolgreich staatliche Identitäten fälschen, um täuschend echte Verwaltungsanweisungen zu versenden oder Bürger mit Phishing-E-Mails im Zusammenhang mit Steuerbetrug anzusprechen.

Die PowerDMARC-Lösung

Mit unserem Multi-Tenant-Dashboard können zentrale Behörden umfangreiche Netzwerke von Subdomains über eine einzige Oberfläche überwachen und absichern, was den Übergang zu strengen p=reject.

4. Ausbildung: Hohe Überwachung, geringe tatsächliche Verteidigungsfähigkeit

Hochschulen verfügen über riesige Mengen an Studierendenakten und Forschungsdaten, neigen jedoch stark dazu, Bedrohungen lediglich zu beobachten, anstatt sie abzuwehren.

Metrisch Status
SPF 97,6 % richtig (2,4 % falsch)
DMARC-Ablehnung 9.5%
DMARC-Richtlinien 34,5 % bei „Quarantäne“, 46,4 % bei „keine“, 7,2 % falsch
DMARC-Lücke 2,4 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,0 % Akzeptanz (100,0 % keine Daten vorhanden)
DNSSEC 8,3 % aktiviert (91,7 % deaktiviert)
Bildung – SPF – Adoption

Bedrohungsszenario

Im Bildungsbereich wurden Basis-Einträge erfolgreich implementiert, sodass nur noch 2,4 % ohne DMARC sind. Allerdings verharren immer noch ganze 46,4 % in einem passiven p=none Tracking-Zustand. Betrüger nutzen diese geringe Sichtbarkeit aus, um gefälschte Studiengebührenrechnungen zu versenden oder Seiten zum Sammeln von Zugangsdaten zu verbreiten, die auf Universitätsnetzwerke abzielen.

Die PowerDMARC-Lösung

Hochschulen überschreiten häufig das 10-DNS-Lookup-Limit aufgrund von entkoppelten Cloud-Softwaretools der einzelnen Fachbereiche. PowerSPF verdichtet diese Konfigurationen und stellt so sicher, dass legitime Universitätskorrespondenz niemals versehentlich aufgrund technischer Einschränkungen verloren geht.

5. Energie: Kritische Infrastruktur bleibt ungeschützt

Der spanische Energiesektor zeichnet sich durch eine hohe grundlegende Sicherheit aus, lässt jedoch seinen E-Mail-Bereich insgesamt nur unzureichend geschützt.

Metrisch Status
SPF 95,6 % richtig (4,4 % falsch)
DMARC-Ablehnung 22.1%
DMARC-Richtlinien 15,9 % bei „Quarantäne“, 34,5 % bei „keine“, 0,9 % falsch
DMARC-Lücke 26,6 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,9 % gültig (99,1 % keine Einträge)
DNSSEC 7,1 % aktiviert (92,9 % deaktiviert)
Einführung von Energy-DMARC

Bedrohungsszenario

Mehr als ein Viertel (26,6 %) der Energienetze verfügt über keinerlei DMARC-Schutz, während 34,5 % bei p=none. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, sich als große Energieversorger und Lieferanten auszugeben und Business-Email-Compromise-Kampagnen (BEC) durchzuführen, um kritische Lieferketten zu manipulieren.

Die PowerDMARC-Lösung

PowerDMARC verbindet die DMARC-Validierung mit gehosteten MTA-STS-Protokollen, überprüft die Legitimität des Absenders und gewährleistet gleichzeitig, dass Nachrichten, die über externe Knoten geleitet werden, vollständig verschlüsselt bleiben.

6. Medien: Hohe Sichtbarkeit bei passiven Konfigurationen

Medienhäuser sind auf das Vertrauen der Öffentlichkeit angewiesen, doch ihre defensive Haltung macht sie anfällig für Markenmissbrauch.

Metrisch Status
SPF 96,1 % richtig (3,9 % falsch)
DMARC-Ablehnung 19.7%
DMARC-Richtlinien 18,5 % bei „Quarantäne“, 37,6 % bei „keine“, 0,6 % falsch
DMARC-Lücke 23,6 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 1,7 % gültig (98,3 % keine Einträge)
DNSSEC 2,8 % aktiviert (Sektortief)
Medien – MTA – STS – Einführung

Bedrohungsszenario

Ein Anteil von 37,6 % bei der passiven Überwachung (p=keine) in Verbindung mit einer geringen DNSSEC-Konfigurationsrate von 2,8 % macht Redaktionen zu leichten Zielen. Angreifer können Medien-Domains fälschen, um Falschinformationen zu verbreiten, gefälschte Pressemitteilungen zu versenden oder die Zugangsdaten von Journalisten zu stehlen.

Die PowerDMARC-Lösung

Wir unterstützen Medienunternehmen bei der Konfiguration Brand Indicators for Message Identification (BIMI)und platzieren verifizierte Firmenlogos direkt in den Posteingängen der Empfänger als zertifizierten Echtheitsstempel.

7. Telekommunikation: Die Sicherheitslücke der „Keine“-Richtlinie

Als Rückgrat der digitalen Wirtschaft bewältigen Telekommunikationsanbieter zwar hohe Datenverkehrsvolumina, hinken jedoch bei der konsequenten Durchsetzung aktiver Richtlinien hinterher.

Metrisch Status
SPF 92,0 % richtig (8,0 % falsch)
DMARC-Ablehnung 14.0%
DMARC-Richtlinien 22,0 % bei „Quarantäne“, 44,0 % bei „keine“ (Branchenhöchstwert)
DMARC-Lücke 20,0 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,0 % Akzeptanz (100,0 % keine Daten vorhanden)
DNSSEC 6,0 % aktiviert (94,0 % deaktiviert)
BIMI-Logo

Bedrohungsszenario

Telekommunikationsanbieter weisen die größte Abhängigkeit von einem passiven Überwachungszustand auf (p=keine bei 44,0 %). Angreifer nutzen diese fehlende aktive Verteidigung aus, um groß angelegte SMS- und E-Mail-Phishing-Angriffe durchzuführen, bei denen sie sich als Telekommunikationsmarken ausgeben, um Zugangsdaten und Bankdaten von Verbrauchern abzugreifen.

Die PowerDMARC-Lösung

Wir erzwingen einen sofortigen Übergang zu p=reject in allen Netzbetreiber-Ökosystemen durch, um Angreifer daran zu hindern, legitime Telekommunikations-Identifikatoren zu nutzen, um die Teilnehmerbasis auszunutzen.

8. Verkehr: Ein Fundament, das auf nicht verbindlichen Rahmenbedingungen beruht

Logistiknetzwerke sind auf eine schnelle, automatisierte Kommunikation mit den Kunden angewiesen, doch die entsprechenden Vorgaben werden bei weitem nicht ausreichend durchgesetzt.

Metrisch Status
SPF 99,2 % richtig (0,8 % falsch)
DMARC-Ablehnung 12.4%
DMARC-Richtlinien 23,9 % bei „Quarantäne“, 30,6 % bei „keine“, 2,5 % falsch
DMARC-Lücke 30,6 % verfügen überhaupt nicht über DMARC
MTA-STS 0,8 % gültig (99,2 % keine Einträge)
DNSSEC 6,6 % aktiviert (93,4 % deaktiviert)
Einführung von Telecom-SPF

Bedrohungsszenario

Da 30,6 % der Transportdomänen vollständig unkonfiguriert sind und 30,6 % im Leerlauf bei p=none, ist die Branche in hohem Maße anfällig für Logistikbetrug. Angreifer fälschen Fracht- und Lieferkommunikation, um Frachtlisten zu ändern und Rechnungszahlungen umzuleiten.

Die PowerDMARC-Lösung

PowerDMARC schützt die Geschäftswelt, indem es sicherstellt, dass jedes Versandmanifest und jede automatisierte Rechnung authentifiziert und überprüft wird, bevor sie beim Gateway eines Partners eintreffen.

Unter der Haube: Vier strukturelle Schwächen

1. Die „Compliance-Falle“ von p=none

Eine wichtige Erkenntnis für ganz Spanien ist die starke Abhängigkeit von einer reinen Überwachungskonfiguration (p=keine bei 34,1 % landesweit). Diese Konfiguration erfasst zwar den eingehenden Datenverkehr, trägt jedoch in keiner Weise dazu bei, Spoofing-Angriffe durch Dritte zu verhindern.

Expertenwissen:

„Viele Unternehmen glauben, sie seien schon allein durch das Vorhandensein eines DMARC-Eintrag. Doch eine Tracking-Richtlinie ist ein Überwachungsinstrument, kein Schutzschild. Solange Sie nicht auf eine aktive ‚Reject‘-Richtlinie umstellen, bleibt Ihre Marke anfällig für Identitätsbetrug.“

Maitham Al Lawati, Geschäftsführer, PowerDMARC

Expertenwissen:

„Mit modernen IT-Lösungen für Unternehmen lassen sich die üblichen Suchbeschränkungen leicht überschreiten. Durch die Implementierung automatisierter SPF-Flattening ist unerlässlich, um Konfigurationsfehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass die E-Mail-Zustellung kontinuierlich und sicher bleibt.“

Yunes Tarada, Leiter der Dienstleistungsabteilung, PowerDMARC

2. Komplexität des SPF und Abfragebeschränkungen

Wenn Unternehmen externe Cloud-Anwendungen, Zahlungsplattformen und Marketing-Tools integrieren, stoßen ihre SPF-Konfigurationen schnell an die Grenze von 10 DNS-Abfragen, wodurch das Protokoll ungültig wird und legitime E-Mails im Spam-Ordner landen.

3. MTA-STS: Der blinde Fleck der Verschlüsselung

Mit 99,2 % der spanischen Domains, die ohne MTA-STS, hängt die E-Mail-Weiterleitung stark von opportunistischer Verschlüsselung ab, wodurch der Übertragungsweg anfällig für Abhörversuche und Datenabfang ist.

Expertenwissen:

„Ohne die Durchsetzung von MTA-STS können Netzwerkangreifer die E-Mail-Übertragung durch Downgrade-Angriffe leicht in Klartext erzwingen. Der Einsatz verwalteter Verschlüsselungspfade ist entscheidend für die Aufrechterhaltung vollständiger Vertraulichkeit auf der Transportschicht.“

Ayan Bhuiya, Schichtleiter für Betrieb und Lieferung, PowerDMARC

Expertenwissen:

DNS-Hijacking kann das über Jahre aufgebaute Vertrauen in ein Unternehmen innerhalb von Sekunden zunichte machen. Die Implementierung von DNSSEC bietet die erforderliche kryptografische Überprüfung, um sicherzustellen, dass der Internetverkehr Ihre legitimen Server erreicht und nicht die Nachbildung eines Angreifers.“

Ahona Rudra, Marketing Manager, PowerDMARC

4. DNSSEC: Schutz des Kernnetzwerks

Bei einer Gesamtakzeptanzrate von nur 10,4 %beläuft sich der verbleibende Anteil auf 89,6 % Lücke macht Unternehmen anfällig für böswillige Pfadumleitungen und Cache-Poisoning-Angriffe.

Globales Benchmarking: Spanien im Kontext

Spanien verfügt über eine außergewöhnlich solide Grundlage hinsichtlich der Genauigkeit der Grundkonfiguration (SPF), hinkt jedoch hinter den weltweit führenden Ländern hinterher, wenn es um die aktive automatisierte Durchsetzung geht (p=Ablehnung) und beim Transportschutz.

Die globale Rangliste: Vergleichsdaten für 2026

Land SPF Richtig DMARC-Ablehnung MTA-STS DNSSEC
Spanien 97.0% 18.0% 0.8% 10.4%
Italien 91.0% 16.7% 1.0% 3.5%
Polen 98.9% 21.2% 0.9% 15.7%
Niederlande 70.0% 23.2% 0.9% 37.7%
Brasilien 92.1% 20.7% 0.7% 21.9%
Ecuador 96.1% 24.9% 1.4% 4.8%
USA 95.7% 49% 1.7% 18.0%
UK 93.7% 44.1% 20.6% 3.8%

Spanien im internationalen Rampenlicht: Analyse 2026

1
Das Konfigurationsparadoxon

Spanien weist eine außergewöhnliche SPF-Übereinstimmung von 97,0 %und übertrifft damit Länder wie Australien (92,3 %) und Brasilien (92,1 %). Diese technische Präzision schlägt sich jedoch nicht im aktiven Schutz nieder, da der 18,0 %-ige Ablehnungsquote deutlich hinter dem australischen Durchsetzungsstandard von 46,7 % zurück.

2
Das kryptografische Defizit

Spaniens DNSSEC-Einführungsrate von 10,4 % liegt damit vor Australien (6,8 %) und Ecuador (4,8 %), bleibt jedoch weit hinter den von den Niederlanden (37,7 %) und Brasilien (21,9 %) gesetzten Maßstäben zurück, was deutlich macht, dass die Integrität der Verzeichnisabfragen verbessert werden muss.

3
Die globale Verschlüsselungslücke

Entsprechend den internationalen Trends liegt der MTA-STS-Anwendungsgrad in Spanien bei niedrigen 0,8 %. Dies entspricht zwar den Werten aus Polen (0,9 %) und Brasilien (0,7 %), doch diese weit verbreitete Anfälligkeit zeigt, dass die Sicherheit auf der Transportschicht in den meisten Regionen nach wie vor ein ungelöstes Risiko darstellt.

PowerDMARC-Perspektive

„Spanien hat durch seine hohe landesweite SPF-Genauigkeit eine äußerst lobenswerte technische Grundlage für die Domain-Transparenz geschaffen, doch die damit verbundene Lücke bei der Durchsetzung der Richtlinien stellt nach wie vor eine erhebliche Schwachstelle dar. Lokale Organisationen zeichnen sich zwar bei der Ersteinrichtung und der Domain-Konfiguration aus, hinken jedoch bei der aktiven Perimeterabwehr hinterher. Die klare Vorgabe lautet, von der passiven Beobachtung zur konsequenten Durchsetzung überzugehen, indem bestehende Transparenzkonfigurationen in gehärtete p=reject Richtlinien.“

Fazit: Von Kennzahlen zu Maßnahmen

Die Daten für 2026 zeigen, dass Spanien zwar eine solide technische Grundlage geschaffen hat, seine Abwehr jedoch nach wie vor lückenhaft ist. Um ihre digitale Zukunft zu sichern, sollten Unternehmen den Schwerpunkt auf drei wesentliche Verbesserungen legen:

Funktionen von PowerDMARC Enterprise

Über die bisherige Überwachung hinausgehen

Ein hoher SPF-Wert und die grundlegende Implementierung von DMARC nützen wenig, wenn gefälschte E-Mails weiterhin in den Posteingängen der Nutzer landen. Durch die Umstellung von Domains vom Überwachungsmodus auf den strengen „p=reject“-Status mittels Hosted DMARC wird sichergestellt, dass nicht autorisierte E-Mails bereits am Gateway blockiert werden.

Sichere Datenübertragung

Da 99,2 % des Netzwerks der Gefahr von Manipulationen während der Übertragung ausgesetzt sind, ist der Einsatz von Hosted MTA-STS unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Unternehmenskommunikation vor dem Abfangen geschützt bleibt.

Arbeitsablauf aufrechterhalten

Vermeiden Sie Konfigurationsfehler bei der Lookup-Funktion, die den regulären Unternehmensbriefverkehr beeinträchtigen können. Durch den Einsatz von Hosted SPF bleibt die Zustellzuverlässigkeit auch bei zunehmender Komplexität von Cloud-Umgebungen gewährleistet.

Forschung und Datenquellen

Die PowerDMARC-Methodik

Analyse von DNS-Einträgen

Aktive DNS-Abfragen über Domänenstichproben aus allen 8 Sektoren, wobei SPF-, DMARC-, MTA-STS- und DNSSEC-Einträge gemäß den einschlägigen RFC-Standards abgerufen und überprüft werden.

Stichprobenauswahl nach Sektoren

Domains, die anhand öffentlich zugänglicher Register und Branchenverzeichnisse in Spanien in den Bereichen Finanzen (Bankwesen), Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Bildung, Energie, Medien, Telekommunikation und Verkehr ermittelt wurden.

Globales Benchmarking

Alle Vergleichszahlen stammen aus den von PowerDMARC veröffentlichten Länderberichten für Brasilien, Italien, Ecuador, Polen, die Niederlande, die USA und das Vereinigte Königreich, wobei eine einheitliche Methodik zur DNS-Analyse angewendet wurde.

Risikoklassifizierung

Die Branchenrisikoeinstufungen wurden aus einer Kombination folgender Faktoren abgeleitet: p=Ablehnung der Einführung, Anteil der Domains ohne DMARC-Eintrag, fehlerhafte SPF-Konfiguration und geringe MTA-STS-Einführungsrate bei den analysierten Domains in Spanien.

Verwandeln Sie Sichtbarkeit noch heute in Verteidigung

Die hohen Einführungsraten neuer Technologien in Spanien belegen, dass die IT-Administratoren des Landes zu den kompetentesten in der Region zählen; sie benötigen lediglich den Auftrag und die Werkzeuge, um die Umsetzung in die Tat umzusetzen.

Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Netzwerk ein hochentwickeltes System bleibt, das zwar mit ansieht, wie ein Angriff stattfindet, aber machtlos ist, ihn zu verhindern. Schützen Sie Ihren Ruf und Ihre Daten, bevor die nächste große grenzüberschreitende Phishing-Kampagne Ihre Branche ins Visier nimmt.

Kontaktieren Sie uns bei PowerDMARC, um Ihren Weg von der Überwachung bis zur konsequenten Durchsetzung zu beginnen.