Bericht zur Einführung von DMARC und MTA-STS in der Schweiz 2026

Eine umfassende nationale Überprüfung der digitalen Ressourcen in der Schweiz zeigt, dass zwar die grundlegende Domain-Sicherheit weitgehend gewährleistet ist, die Zurückhaltung der Unternehmen bei der Durchsetzung strenger Schutzrichtlinien jedoch dazu führt, dass wichtige Sektoren Anfechtungen durch Business Email Compromise (BEC), CEO-Betrug und Abhörversuche auf der Transportschicht ausgesetzt sind. Diese Gefährdung ist angesichts sich weiterentwickelnder regulatorischer Anforderungen, darunter das revidierte Schweizerischen Informationssicherheitsgesetzes (ISA), das strenge Meldepflichten für Betreiber kritischer Infrastrukturen einführte, Cybervorfälle an das Nationales Cybersicherheitszentrum (NCSC) zu melden, sowie angesichts des in Kraft getretenen revidierten Bundesgesetzes über den Datenschutz (nFADP / revDSG) und die Standards für den Finanzsektor der FINMA.

Auf einen Blick: Wichtigste Ergebnisse aus der ganzen Schweiz

Unsere landesweite Untersuchung zur Bewertung der Sicherheitslage in Schweizer Organisationen zeigt neben deutlichen operativen Erfolgen auch strukturelle Schwachstellen auf, die nach wie vor bestehen:

Schweiz-SPF

SPF-Baseline-Disziplin (96,0 % korrekt): Schweizer Organisationen weisen eine solide Umsetzung des Basisprotokolls auf: 96,0 % veröffentlichen syntaktisch korrekte SPF-Einträge, 3,9 % weisen Formatierungsfehler auf und nur bei 0,1 % fehlt der SPF-Eintrag gänzlich.

Schweiz – DMARC

Die DMARC Durchsetzungslücke (nur 16,8 % bei p=reject): Während 76,6 % der untersuchten Schweizer Domains eine DMARC-Richtlinie veröffentlichen, sind es nur 16,8 % setzen eine vollständig schützende „p=reject“-Richtlinie durch, um nicht autorisierte E-Mails aktiv zurückzuweisen. Die Mehrheit bleibt bei passiver Überwachung (p=none bei 34,3 %), sanften Quarantäne-Regeln (p=Quarantäne bei 24,9 %), Protokollierung von Syntaxfehlern (0,6 %) oder das Fehlen jeglicher DMARC-Einträge (23,4 %).

Schweiz-MTA-STS

MTA-STS-Exposition während der Übertragung (95,6 % ungesichert): Die Verschlüsselung des E-Mail-Transits von Server zu Server wird landesweit nach wie vor weitgehend nicht verwaltet. Ein überwältigender 95,6 % der Schweizer Domains verfügen über keine MTA-STS-Richtlinie, wodurch der E-Mail-Verkehr Angriffen durch Man-in-the-Middle (MiTM) sowie TLS-Downgrade-Angriffen ausgesetzt ist, während nur 4,4 % über eine gültige Durchsetzung verfügen.

Schweiz – DNSSEC

DNSSEC Verbreitungsgrad (32,6 % aktiviert): Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern weist die Schweiz eine hohe DNSSEC-Akzeptanz auf, mit 32,6 % der analysierten Domains kryptografische DNS-Signaturen nutzen, um Cache-Poisoning und DNS-Spoofing zu verhindern, obwohl 67,4 % immer noch ohne diese Schutzebene betrieben werden.

Analyse nach Sektoren

1. Finanzdienstleistungen (Bankwesen): Hohe Sichtbarkeit auf Basis der Ausgangslage, verzögerte Durchsetzung

Schweizer Finanzinstitute verarbeiten erhebliche Mengen an grenzüberschreitenden Vermögensdaten und sensiblen Transaktionsdaten. Zwar sind die Grundgenauigkeit von SPF und der Einsatz von DMARC hoch, doch stützt sich die Branche stark auf passive Überwachung statt auf aktive Abwehrmassnahmen.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 98,4 % richtig (1,6 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 12,1 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 23,4 % Quarantäne, 52,4 % keine
DMARC-Lücke 11,3 % fehlende Datensätze, 0,8 % fehlerhafte Datensätze
MTA-STS-Annahme 3,2 % gültig (96,8 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 24,2 % aktiviert (75,8 % deaktiviert)
Bankwesen – SPF – Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Trotz der Finanzaufsicht durch die FINMA hat mehr als die Hälfte (52,4 %) der Bankdomains weiterhin auf „p=none“ eingestellt sind, wodurch betrügerische E-Mails, die Bankdomains verwenden, nach wie vor an die Empfänger zugestellt werden. Nur 12,1 % setzen „p=reject“ durch. Darüber hinaus verfügen 96,8 % nicht über eine MTA-STS-Transportverschlüsselung, wodurch der E-Mail-Verkehr zwischen Banken und mit Kunden anfällig für Abhörversuche ist.

Die PowerDMARC-Strategie

PowerDMARC unterstützt Finanzinstitute dabei, sicher von der passiven Überwachung (p=none) zu strenge Durchsetzung (p=reject) mithilfe automatisierter, KI-gestützter Absenderüberprüfung und RUA/RUF-Bedrohungsinformationen. Unser gehosteter MTA-STS-Dienst Dienst sorgt für strengen TLS-Transportschutz ohne den Aufwand einer manuellen Zertifikatsverwaltung.

2. Gesundheitswesen: Erhebliche Sicherheitsrisiken und weit verbreiteter Verzicht auf DMARC

Schweizer Gesundheitsnetzwerke und medizinische Einrichtungen verarbeiten vertrauliche Patientenakten und wichtige betriebliche Kommunikationsdaten, weisen jedoch einige der grössten Sicherheitslücken im Bereich der Domänen in der Schweiz auf.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 93,8 % richtig (5,8 % falsch, 0,4 % keine Daten)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 17,4 % (p = Hypothese abgelehnt)
DMARC-Richtlinien 17,0 % Quarantäne, 29,9 % Keine
DMARC-Lücke 34,4 % fehlende Datensätze, 1,3 % fehlerhafte Datensätze
MTA-STS-Annahme 1,8 % besichert (98,2 % unbesichert)
DNSSEC-Annahme 35,7 % aktiviert (64,3 % deaktiviert)
Gesundheitswesen – DMARC – Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Im Gesundheitswesen ist die DMARC-Abwesenheitsquote am höchsten (34,4 %) unter den wichtigsten Versorgungs- und öffentlichen Dienstleistungssektoren in der Schweiz auf. In Verbindung mit 1,3 % ungültigen Datensätzen und 29,9 % passiver Überwachung beläuft sich der Anteil auf über 65 % der Domains im Gesundheitswesen bieten keinerlei aktiven Schutz vor Identitätsdiebstahl, wodurch medizinische Netzwerke anfällig für Spear-Phishing und Ransomware sind.

Die PowerDMARC-Strategie

Wir unterstützen Gesundheitseinrichtungen dabei, die Kommunikation mit Patienten durch strukturierte Bereitstellungswege abzusichern, wodurch Manipulationsversuche unterbunden werden und gleichzeitig gewährleistet ist, dass legitime automatisierte Laborberichte und Krankenhausbenachrichtigungen zuverlässig in den Posteingängen der Empfänger ankommen.

3. Öffentlicher Sektor (Behörden): Umfangreicher Einsatz von Quarantäne, mäßige Absicherung

Die Bundes- und Kantonsverwaltung genießen ein hohes Maß an öffentlichem Vertrauen. Zwar haben die Behörden bei den Quarantänevorschriften bemerkenswerte Fortschritte erzielt, doch ist die Umsetzung der Ablehnungsrichtlinien insgesamt nach wie vor eher bescheiden.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 99,2 % richtig (0,8 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 14,2 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 33,9 % Quarantäne, 28,3 % Keine
DMARC-Lücke 22,8 % fehlende Datensätze, 0,8 % fehlerhafte Datensätze
MTA-STS-Annahme 3,9 % gültig (96,1 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 17,3 % aktiviert (82,7 % deaktiviert)
Regierung – MTA – STS – Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Im öffentlichen Sektor ist eine starke Verbreitung von Quarantänemaßnahmen zu beobachten (33,9 %), doch fast ein Viertel (22,8 %) veröffentlichen keinen DMARC-Eintrag und 28,3 % verfolgen passive „p=none“-Richtlinien. Cyberkriminelle nutzen häufig Identitäten des öffentlichen Sektors in Phishing-Kampagnen im Bereich Steuern, Zoll und Bürgerdienste aus, die sich gegen Bürger richten.

Die PowerDMARC-Strategie

Die mandantenfähige Plattform für Behörden bietet IT-Administratoren auf Kantons- und Gemeindeebene einen einheitlichen Überblick über komplexe Subdomain-Hierarchien und beschleunigt so die vollständige Umsetzung von Ablehnungsrichtlinien in allen Behörden.

4. Bildung: Nationale Führungsrolle im Bereich DNSSEC bei passiver Nutzung von DMARC

Schweizer Universitäten und Forschungseinrichtungen sind landesweit führend in Bezug auf die DNS-Integrität, weisen jedoch erhebliche Schwachstellen bei der Identitätsfälschung per E-Mail auf.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 98,4 % richtig (1,6 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 20,3 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 17,2 % Quarantäne, 39,1 % keine
DMARC-Lücke 23,4 % fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 1,6 % gültig (98,4 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 51,6 % mit Behinderung (landesweit führend, 48,4 % ohne Behinderung)
Bildung – SPF – Adoption – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Der Hochschulbereich ist in der Schweiz führend bei der Einführung von DNSSEC (51,6 %). Allerdings 39,1 % der Bildungsdomains weisen den Wert „p=none“ auf, und 23,4 % verzichten gänzlich auf DMARC. In Kombination mit einem fehlenden MTA-STS (98,4 % ungesichert) sind akademische Netzwerke weiterhin dem Diebstahl von Zugangsdaten und gezielten Spoofing-Angriffen auf Studierende und Lehrkräfte ausgesetzt.

Die PowerDMARC-Strategie

Die Nutzung von Cloud-Diensten verschiedener Anbieter an Hochschulen führt häufig dazu, dass die SPF-Lookup-Limits den RFC-Schwellenwert von 10 Lookups. Die dynamische Flachstrukturierung von PowerSPF beseitigt Suchengpässe automatisch und stellt sicher, dass Autorisierungsprüfungen erfolgreich durchgeführt werden, ohne den ausgehenden E-Mail-Verkehr zu unterbrechen.

5. Energie: Branchenführende aktive Durchsetzung und hohe DNSSEC-Sicherheit

Die kritische Energieversorgungsinfrastruktur der Schweiz weist sowohl hinsichtlich der Durchsetzung von DMARC als auch des Schutzes auf DNS-Ebene eine der stärksten Abwehrstrategien insgesamt auf.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 95,2 % richtig (4,8 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 24,1 % (p = Hypothese abgelehnt)
DMARC-Richtlinien 32,5 % Quarantäne, 28,9 % keine
DMARC-Lücke 14,5 % fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 1,2 % besichert (98,8 % unbesichert)
DNSSEC-Annahme 41,0 % mit Behinderung (59,0 % ohne Behinderung)
Energie – DNSSEC – Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Die Energieversorger führen die wichtigsten Industriezweige mit einem Gesamtanteil von 56,6 % Durchsetzungsquote (p = Ablehnung bei 24,1 % + p = Quarantäne bei 32,5 %) und einer starken DNSSEC-Akzeptanz (41,0 %). Allerdings 98,8 % der Energiedomains verfügen über keine gültigen MTA-STS-Konfigurationen, wodurch kritische E-Mails zum Netzbetrieb anfällig für Manipulationen während der Übertragung sind.

Die PowerDMARC-Strategie

Wir kombinieren einen automatisierten, gehosteten MTA-STS mit einer aktiven DMARC-Überwachung, um Betreiber von Versorgungsnetzen vor Betriebsstörungen, Spoofing in der Lieferkette und dem Abfangen von Daten während der Übertragung zu schützen.

6. Medien: Nationaler Marktführer im Bereich MTA-STS mit hoher Markenpräsenz

Schweizer Nachrichtenorganisationen und Verlage erreichen ein breites Publikum und zeichnen sich durch eine beeindruckende Verbreitung von Transportverschlüsselung bei gleichzeitig hoher Überwachungsbelastung aus.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 98,0 % richtig (2,0 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 9,0 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 35,0 % Quarantäne, 46,0 % Keine
DMARC-Lücke 9,0 % fehlende Datensätze, 1,0 % fehlerhafte Datensätze
MTA-STS-Annahme 15,0 % gültig (landesweit führend, 85,0 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 38,0 % mit Behinderung (62,0 % ohne Behinderung)
Einführung von DMARC in der Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Medienunternehmen sind in der Schweiz Vorreiter bei der Einführung von MTA-STS-Transportsicherheitsmaßnahmen (15,0 %). Allerdings weisen Medien-Domains eine niedrige p=Reject-Rate von nur 9,0 %, bei 46,0 % im passiven „p=none“-Modus verbleiben. Dadurch sind Medienunternehmen anfällig für Identitätsbetrug durch Führungskräfte und die Verbreitung gefälschter Pressemitteilungen.

Die PowerDMARC-Strategie

Bereitstellung Brand Indicators for Message Identification (BIMI) in Verbindung mit der Durchsetzungs-Engine von PowerDMARC ermöglicht es Medienunternehmen, verifizierte Markenlogos direkt in den Posteingängen der Abonnenten anzuzeigen, wodurch das Vertrauen der Leser gestärkt und gleichzeitig Identitätsbetrugsversuche unterbunden werden.

7. Telekommunikation: Solide infrastrukturelle Grundlage, Engagement im Bereich Überwachung

Telekommunikationsdienstleister verwalten komplexe Netzwerktopologien und gewährleisten die kritische digitale Kommunikation sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 93,1 % richtig (6,9 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 16,7 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 25,0 % Quarantäne, 27,8 % Keine
DMARC-Lücke 30,5 % fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 4,9 % gültig (95,1 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 30,6 % aktiviert (69,4 % deaktiviert)
Einführung von DMARC in der Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Der Telekommunikationsbereich weist weiterhin starke DNSSEC-Werte auf (30,6 %) und moderate MTA-STS-Werte (4,9 %). Allerdings 30,5 % der Telekommunikationsdomänen veröffentlichen keinen DMARC-Eintrag und 27,8 % verlassen sich auf eine passive Überwachung („p=none“), wodurch Angriffsflächen für Spoofing über SMS-/E-Mail-Gateways und Kundenbetrug entstehen.

Die PowerDMARC-Strategie

Wir optimieren die Durchsetzung von Protokollen in umfangreichen Telekommunikations-Domain-Portfolios, beseitigen Schwachstellen in Subdomains und verhindern, dass böswillige Akteure die Identitäten von Netzbetreibern missbrauchen.

8. Transport und Logistik: Hohe Durchsetzungsquote, erhebliches Defizit bei Transporten

Schweizer Transport- und Logistikdienstleister wickeln große Mengen an B2B-Rechnungen, Zollformularen und Routendaten aus der Lieferkette ab.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 95,5 % richtig (4,5 % falsch)
DMARC-Abweisungsrichtlinie 23,4 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 22,5 % Quarantäne, 27,0 % keine
DMARC-Lücke 27,1 % fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 5,4 % gültig (94,6 % ungesichert)
DNSSEC-Annahme 33,3 % aktiviert (66,7 % deaktiviert)
Verkehr – MTA – STS – Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

Die Transport-Domänen erzielen solide 23,4 % p = Ablehnungsquote und 33,3 % DNSSEC-Einführungsrate. Dennoch 27,1 % verfügen über keinerlei DMARC-Schutz, wodurch Partner in der Lieferkette dem Risiko von Rechnungsfälschungen und Frachtumleitungen ausgesetzt sind.

Die PowerDMARC-Strategie

PowerDMARC sichert B2B-Logistikkanäle durch automatisierte TLS-Durchsetzung und Echtzeit-Überwachung der E-Mail-Authentifizierung und schützt so automatisierte Rechnungs- und Transportbenachrichtigungen.

9. Jobbörsen und Personalbeschaffung: Strenge Einhaltung der SPF-Richtlinien, Überwachung von Stagnation

Schweizer Stellenportale verwalten personenbezogene Daten und Bewerbungen der gesamten nationalen Erwerbsbevölkerung.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 100,0 % richtig
DMARC-Abweisungsrichtlinie 33,3 % (p = Ablehnung)
DMARC-Richtlinien 0,0 % Quarantäne, 66,7 % Keine
DMARC-Lücke 0,0 % Fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 0,0 % gedeckt (100,0 % unbesichert)
DNSSEC-Annahme 66,7 % aktiviert (33,3 % deaktiviert)
Stellenbörse – DNSSEC-Einführung – Schweiz

Offenlegung einer Sicherheitslücke

OB-Boards erreichen eine SPF-Genauigkeit von 100 % und eine beeindruckende DNSSEC-Akzeptanz (66,7 %). Allerdings erreichen zwei Drittel (66,7 %) der Domains sind weiterhin auf „p=none“ geparkt, und 100,0 % verfügen nicht MTA-STS -Verschlüsselung, was Möglichkeiten für betrügerische Stellenangebots-Kampagnen schafft.

Die PowerDMARC-Strategie

PowerDMARC ermöglicht es Personalvermittlungsnetzwerken, sicher von der Überwachung auf eine strikte Durchsetzung von ⁠p=reject⁠ umzustellen, während unser gehosteter MTA-STS-Dienst eine vollständige TLS-Verschlüsselung über alle Transportkanäle hinweg sicherstellt, um die sensiblen personenbezogenen Daten von Arbeitssuchenden vor dem Abfangen während der Übertragung und vor Betrugsversuchen mit gefälschten Stellenangeboten zu schützen.

10. Fitness & Wellness: Kritische Sicherheitslücke in allen Sicherheitsprotokollen

Der Bereich Fitness und Wellness für Verbraucher stellt eine gravierende Sicherheitslücke in der Schweizer Domäneninfrastruktur dar.

Protokollmetrik Aktueller Stand
Genauigkeit des SPF-Werts 100,0 % richtig
DMARC-Abweisungsrichtlinie 0,0 % (p = Hypothese abgelehnt)
DMARC-Richtlinien 0,0 % Quarantäne, 100,0 % Keine
DMARC-Lücke 0,0 % Fehlende Datensätze
MTA-STS-Annahme 0,0 % gedeckt (100,0 % unbesichert)
DNSSEC-Annahme 0,0 % aktiviert (100,0 % deaktiviert)
Transport-SPF

Offenlegung einer Sicherheitslücke

100,0 % der analysierten Fitness-Domains werden im passiven Modus „p=none“ ohne DNSSEC oder MTA-STS betrieben, wodurch sie anfällig für Phishing-Angriffe und Phishing-Betrug durch Clients sind.

Die PowerDMARC-Strategie

PowerDMARC bietet umfassenden automatisierten Schutz über alle E-Mail-Authentifizierungsebenen hinweg und setzt dabei gehostete DMARC-, SPF- und MTA-STS-Lösungen ein, um die Markenkommunikation gegenüber Verbrauchern zu sichern, Domain-Spoofing zu unterbinden und Kunden vor Phishing-Angriffen zu schützen.

Ein tiefer Einblick: Vier systemische Schwachstellen bei Schweizer Domains

1. Die Beobachtungsfalle: Übermäßiges Vertrauen in p=none

Ein zentrales systemisches Risiko, das in Schweizer Organisationen festgestellt wurde, besteht darin, die anfängliche DMARC-Überwachung als dauerhaften Sicherheitszustand zu betrachten. Landesweit 34,3 % der Domains auf dem Wert „p=none“ eingestellt. Zwar bietet „p=none“ über aggregierte RUA-Berichte Einblick in die Absenderquellen, es bietet jedoch keinerlei aktive Abwehr; gefälschte Nachrichten gelangen weiterhin ungehindert in die Posteingänge der Empfänger.

Expertenwissen:

„Die Konfiguration von DMARC mit p=none ohne einen strukturierten Zeitplan für die Durchsetzung ist vergleichbar mit der Installation von Überwachungskameras, während der Haupteingang weit offen steht. Die Überwachung macht Sie zwar auf bedrohliche Aktivitäten aufmerksam, doch nur die aktive Durchsetzung einer p=reject-Richtlinie verhindert, dass sich Betrüger als andere ausgeben.“

Einführung von DMARC in der Schweiz

Maitham Al Lawati, Geschäftsführer, PowerDMARC

Expertenwissen:

„Durch die Cloud-Integration stoßen die SPF-Einträge von Unternehmen unweigerlich an ihre operativen Grenzen. Die Implementierung einer dynamischen SPF-Vereinfachung ist unerlässlich, um DNS-Einträge programmgesteuert zu optimieren, Lookup-Fehler zu beseitigen und die Zustellbarkeit ausgehender E-Mails zu gewährleisten.“

Einführung von DMARC in der Schweiz

Yunes Tarada, Leiter der Dienstleistungsabteilung, PowerDMARC

2. Erschöpfung der SPF-Abfrage und Absicherung der Zustellung

Da Schweizer Unternehmen zunehmend auf SaaS-Tools von Drittanbietern (Office 365, Salesforce, Workday, HubSpot) setzen, überschreiten die SPF-Einträge der Domains schnell die strenge Obergrenze von 10 DNS-Abfragen, die durch die RFC-Spezifikationen vorgegeben ist. Wird diese Obergrenze überschritten, schlagen die SPF-Prüfungen mit einem „PermError“ fehl, was dazu führt, dass legitime Geschäftskommunikation fälschlicherweise als Spam eingestuft wird.

3. MTA-STS: Sicherheitslücken bei der opportunistischen E-Mail-Weiterleitung

Mit 95,6 % der Schweizer Domains, denen MTA-STS-Validierung -Validierung, stützt sich der E-Mail-Transit von Server zu Server stark auf standardmässiges opportunistisches TLS. Cyberkriminelle können SSL-Stripping- und Man-in-the-Middle-Downgrade-Angriffe (MiTM) durchführen, um E-Mail-Übertragungen im Klartext abzuhören oder den Inhalt von Nachrichten während der Übertragung zu verändern.

Expertenwissen:

„Opportunistische Verschlüsselung reicht für die Sicherheit des Datenverkehrs in Unternehmen nicht mehr aus. Ohne die Durchsetzung von MTA-STS-Richtlinien können Angreifer Verbindungen nahtlos in unverschlüsselten Klartext umleiten. Die Durchsetzung von TLS über MTA-STS ist für den Datenschutz und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften nach Schweizer Recht von entscheidender Bedeutung.“

Einführung von DMARC in der Schweiz

Ayan Bhuiya, Schichtleiter für Betrieb und Lieferung, PowerDMARC

Expertenwissen:

„Wenn Ihre DNS-Auflösungsschicht gekapert wird, sind alle nachgelagerten Sicherheitsmaßnahmen für Anwendungen gefährdet. DNSSEC liefert den unverzichtbaren kryptografischen Nachweis, der erforderlich ist, um zu überprüfen, ob sich Benutzer und Mailserver tatsächlich mit Ihrer echten IP-Infrastruktur verbinden.“

Einführung von DMARC in der Schweiz

Engjell Koliqi, Marketingleiterin bei PowerDMARC

4. DNSSEC: Kryptografische Vertrauenslücken auf der Routing-Ebene

Zwar schneidet die Schweiz bei der Einführung von DNSSEC besser ab als viele Nachbarländer (32,6 % aktiviert) 67,4 % der Schweizer Domain-Ressourcen jedoch weiterhin ohne kryptografische DNS-Validierung betrieben, wodurch sie anfällig für DNS-Cache-Poisoning und böswilligen DNS-Umleitungsangriffen.

Globales Benchmarking: Die Schweiz im Kontext

Die Schweiz weist bei der DNSSEC-Einführung im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern eine überdurchschnittliche Ausgangsleistung auf, liegt jedoch bei der aktiven Durchsetzung von DMARC-Richtlinien (p=reject) hinter den weltweit führenden Ländern zurück.

Die globale Rangliste: Vergleichsdaten für 2026

Land SPF Richtig DMARC-Ablehnung MTA-STS gültig DNSSEC aktiviert
Schweiz 96.0% 16.8% 4.4% 32.6%
Österreich 97.0% 19.7% 1.9% 7.1%
Frankreich 95.6% 28.3% 2.6% 17.9%
Spanien 97.0% 18.0% 0.8% 10.4%
Italien 91.0% 16.7% 1.0% 3.5%
Polen 98.9% 21.2% 0.9% 15.7%
Niederlande 70.0% 23.2% 0.9% 37.7%
Brasilien 92.1% 20.7% 0.7% 21.9%
Ecuador 96.1% 24.9% 1.4% 4.8%
USA 95.7% 49.0% 1.7% 18.0%
UK 93.7% 44.1% 20.6% 3.8%

Die Schweiz im globalen Rampenlicht: Analyse 2026

1
Durchsetzungsposition

Die p=Ablehnungsquote in der Schweiz (16,8 %) ist vergleichbar mit der in Italien (16,7 %) und Spanien (18,0 %), liegt jedoch hinter Österreich (19,7 %), Frankreich (28,3 %), dem Vereinigten Königreich (44,1 %) sowie den USA (49,0 %).

2
MTA-STS-Stand

Mit 4,4 % gültiger Auslastung übertrifft die Schweiz Österreich (1,9 %), Frankreich (2,6 %), Spanien (0,8 %) sowie den USA (1,7 %) und lag damit nur hinter dem Vereinigten Königreich (20,6 %).

3
Bedeutung von DNSSEC

Die Schweiz sticht hervor mit 32,6 % DNSSEC-Einführungsquote und liegt damit deutlich vor Österreich (7,1 %), Frankreich (17,9 %), Spanien (10,4 %) sowie den USA (18,0 %), an zweiter Stelle hinter den Niederlanden (37,7 %).

Der Standpunkt von PowerDMARC

„Die Schweiz hat in allen Unternehmenssektoren eine beeindruckende Grundlage für DNSSEC-Sicherheit und die Einhaltung der SPF-Mindestanforderungen geschaffen. Die vorrangige Aufgabe der Schweizer Cybersicherheitsverantwortlichen besteht heute darin, die Lücke bei der Durchsetzung zu schließen und Domains von der passiven Überwachung auf automatisierte Ablehnungsrichtlinien und die erzwungene MTA-STS-Transitverschlüsselung umzustellen. Die Anpassung an das überarbeitete Informationssicherheitsgesetz (ISA) und die NCSC-Richtlinien erfordert den Übergang von der passiven Beobachtung zu einer aktiven, automatisierten Abwehr.“

Strategischer Fahrplan: Der Übergang zum aktiven Schutz

Um das Risiko von Identitätsbetrug zu mindern und die Schweizer Vorschriften zur Cybersicherheit einzuhalten, sollten Unternehmen einen strukturierten, dreistufigen Aktionsplan befolgen:

Weiter zur vollständigen Durchsetzung (p = ablehnen)

Führen Sie einen reibungslosen Übergang von der passiven Beobachtung (p=none) über eine stufenweise Quarantäne (p=quarantine) bis hin zur vollständigen Ablehnung (p=reject) durch, um Domain-Spoofing zu neutralisieren.

Hosted MTA-STS und TLS-RPT bereitstellen

Setzen Sie TLS-Verschlüsselung auf allen Übertragungswegen durch, um eine Herabstufung der Verbindung und Abfangangriffe zu verhindern, und lassen Sie sich automatisch über Übertragungsfehler benachrichtigen.

SPF-Optimierung automatisieren (PowerSPF)

Führen Sie eine dynamische SPF-Flattening-Maßnahme durch, um Probleme mit erschöpften Lookups zu beheben, ohne dabei die Zustellung legitimer E-Mails zu beeinträchtigen.

Methodik, Forschung und Datenquellen

Analyse von DNS-Einträgen

Es wurden automatisierte DNS-Abfrage-Scans in den Domain-Verzeichnissen Schweizer Unternehmen durchgeführt, bei denen SPF-, DMARC-, MTA-STS- und DNSSEC-Einträge anhand strenger IETF/RFC-Standards überprüft wurden.

Stichprobenauswahl nach Sektoren

Die Bereiche wurden in zehn verschiedenen Schweizer Wirtschaftssektoren bewertet:

  • Bankwesen (Finanzdienstleistungen)
  • Gesundheitswesen
  • Öffentlicher Sektor (Staat)
  • Bildung
  • Energie
  • Medien
  • Telekommunikation
  • Transport & Logistik
  • Jobbörsen
  • Fitness & Wellness

Globales Benchmarking

Die internationalen Vergleichsindizes wurden unter Verwendung derselben DNS-Analysemethoden aus dem globalen Cybersicherheits-Datensatz von PowerDMARC erstellt. Dadurch lassen sich die Kennzahlen der Schweiz direkt mit standardisierten Länderindizes aus Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, den Niederlanden, Brasilien, Ecuador, den USA und Großbritannien vergleichen.

Risikoklassifizierung

Die Bewertungen berücksichtigen veröffentlichte „p=reject“-Durchsetzungsquoten, DMARC-Ausfallraten, Prozentsätze von SPF-Syntaxfehlern, die MTA-STS-Durchsetzung sowie den Status der aktiven DNSSEC-Validierung.

Die Sichtbarkeit der Schweizer Domänen in aktive Verteidigung umwandeln

Führende Schweizer IT- und Sicherheitsfachleute haben ihre technische Kompetenz bei der Einrichtung grundlegender Einträge und der DNS-Sicherheit unter Beweis gestellt. Um die Kommunikation Ihres Unternehmens zu schützen, ist nun der Schritt zu einem automatisierten, durchgesetztem Domänenschutz erforderlich. Wenden Sie sich an PowerDMARC, um die E-Mail-Authentifizierungsmassnahmen Ihres Unternehmens zu bewerten und zu verbessern.